Erzählte man, man würde nach Russland fahren, fiel sofort die Frage, wohin denn da? Die meisten kennen 2 Städte in Russland: St. Petersburg und Moskau. Gerade Moskau war durch die schlimmen Brände diesen Sommer oft in den Medien. Und bei St. Petersburg denken viele an einen netten kulturellen Städtetrip.
Aber unser Ziel war viel weiter im Norden fast an der finnischen Grenze gelegen. Wir fuhren nach Petrozawodsk, die Hauptstadt von Karelien. Kaum einer kennt sie. Gegründet von Peter, dem Großen, liegt sie mit momentan 266.300 Einwohnern etwa 400 km nördlich von St. Petersburg und ist eine der Stationen der Murmanbahn, die nach Murmansk fährt.
Touristischer Anziehungspunkt ist auf jeden Fall die Insel Kishi im Onega See gelegen. Bei dem See, an dessen Ufern Petrosawodsk liegt, handelt es sich sogar um den zweitgrößten See Europas.
Vor der Ankunft in Petrosawodsk hatte ich keinerlei Vorstellungen, was mich im Bezug auf die Stadt erwarten wird. Überrascht wurde man von einer kleinen russischen Stadt mit Großstadtflair…. Museen, Kunstpromenade am Onegasee und Universitäten. Jedoch eine Stadt, wo die Plattenbauten einer vergangenen Zeit das Stadtbild mitprägen.
In direkter Umgebung von Petrosawodsk, mit dem Auto schnell zu erreichen. Russische unberührte Natur mit traditionellen Holzhäusern.
Vielleicht zeigen einem diese Einblicke Russland mal anders, authentischer.





